Namensgebung für die „Großregion“?

Die AfD-Fraktion im saarländischen Landtag vertritt die Auffassung, dass es keiner Namensgebung
mehr bedarf. Seit nunmehr 14 Jahren wird über einen passenden Namen diskutiert. Dies zeigt wie
ineffizient die „Großregion“ arbeitet.

Deshalb ist der Vorschlag des Bürgermeisters von Schengen obsolet. Schengen steht für das
Versagen der Europäischen Union bei der Sicherung Ihrer Außengrenzen.

Nach Expertenmeinung ist das gemeinsame Projekt „Großregion“ gescheitert, Die Politik hat die
gesetzten Ziele nicht erreicht. Man hat weder eine gemeinsame Arbeitsmarkt-, Wirtschaftspolitik
oder gemeinsame Wirtschaftsförderung erreicht, und die Sprachkompetenz leidet nach wie vor.
Eine gemeinsame effiziente Kriminalitätsbekämpfung liegt seit Jahren im Argen. Deutsche
Handwerker werden noch immer durch administrative Hindernisse an der Berufsausübung in
Frankreich gehindert.

Das größte Versagen besteht in einer nicht vorhandenen gemeinsamen Verkehrspolitik.

Einer der Gründe des Versagens sehen wir in der Größe der Region und der fehlenden Homogenität.
Größe ist nicht Alles! Der Zusammenschluss der Departements Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine
ist bereits nach 1,5 Jahren gescheitert. Das Elsass will sich aus der Zwangsfusion lösen.

Die größte Schwäche der „Großregion“ ist in Ihrer komplexen, intransparenten Institutionalisierung
ohne Bindungswirkung für die nationalen und regionalen Entscheidungszentren und in einer
faktisch nicht stattfindenden Bürgerbeteiligung zu sehen.

Hingegen ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in wirtschaftlichen sozialen und
kulturellen Gebieten absolut notwendig, allerdings in einem überschaubaren geografischen Gebiet.

Die Quattropolstädte Luxemburg, Saarbrücken, Metz, Trier arbeiten heute schon nutzbringend für
die Bevölkerung zusammen. Wir sollten zu den Ursprüngen zurück: Saar-Lor-Lux, auch was die
gebietsmäßige Ausdehnung anbelangt. Insbesondere dem Großherzogtum Luxemburg kommt
wegen seiner wirtschaftlichen Dynamik und seines Wohlstandes die Rolle eines wirtschaftlichen
Motors zu. Die verkehrsmäßige Verflechtung zwischen dem Saarland und Luxemburg muss die
höchste Priorität zu teil werden.

Die Diskussion um die Namensgebung hat ohnehin nur eine Alibi-Funktion, weil die Politik bisher
nichts Wesentliches erreicht hat und zu sehr von den Hauptstädten Paris und Brüssel bevormundet
wird.

Das Saarland und Luxemburg hingegen können aus einer selbstständigen Position heraus Dinge auf
den Weg bringen von denen die Region Saar-Lor-Lux in jeglicher Hinsicht profitieren wird.

Deshalb sollte es bei der Bezeichnung „Saar-Lor-Lux“ bleiben, zumal dieser Begriff schon seit Jahren
in der Bevölkerung bekannt ist.

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