Position der AfD zu einem „sozialen Arbeitsmarkt“

Der Chef der Arbeitsagentur für Arbeit fordert einen „sozialen Arbeitsmarkt“ für
Langzeitarbeitslose. Die Bundesregierung müsse das Thema Langzeitarbeitslosigkeit ernst nehmen
und hierfür mehr Geld in die Hand nehmen.

Gerade im Saarland ist das Thema Langzeitarbeitslosigkeit brisant.

Dauerarbeitslosigkeit konnte bisher nicht nachhaltig gesenkt werden. Die heutigen Eingliederungs- und
Qualifizierungsmaßnahmen gehen vielfach an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts vorbei. Aus
diesem Grund können viele offene Stellen nicht besetzt werden.

Die AfD fordert daher eine bedarfsangepasste Qualifizierung für Arbeitslose.

Diese muss in enger Abstimmung insbesondere mit der mittelständischen Wirtschaft erfolgen, bei
welcher 80 Prozent der Arbeitnehmer Deutschlands beschäftigt sind.

Ferner setzen wir uns für die Schaffung eines Angebots zur Ausübung einer gemeinnützigen Arbeit
durch Langzeitarbeitslose ein, die nicht in Konkurrenz zum Arbeitsmarkt steht. Diese sollte 30
Wochenstunden umfassen und auch sozialversicherungspflichtig entlohnt werden.

So würde den Langzeitarbeitslosen die Ausübung einer sinnvollen Tätigkeit eröffnet und die
Gesellschaft erhielte einen gerechten Gegenwert für die Unterstützungsleistungen.

Wir, die AfD-Fraktion im saarländischen Landtag, stimmen den Forderungen des BA-Chefs vom
Ansatz her zu.

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