Stellungnahme zu dem SZ-Artikel vom 02.08.2017 „Erneut Streit um Schulschließung in Besch“

In der Diskussion um die Schulschließung in Besch stellt sich die Frage, in was für einer Demokratie
wir leben. Die Belange und Wünsche der Eltern und Kinder die von der Schließung der Schule in
Besch betroffen sind, werden missachtet. Ist das Demokratisch?

Die vom Bildungsminister und vom Bürgermeister von Perl gegenseitig vorgebrachten Argumente
beziehen sich nur auf mögliche Renovierungskosten und vorausgesagte Schülerzahlen. Das
wesentlichste Argument wird jedoch außer Acht gelassen.

Eine Grundschule ist als kultureller Mittelpunkt einer Gemeinde von grundsätzlicher Bedeutung.
Neben Ihrer pädagogischen Aufgabe übernimmt sie zudem eine gesellschaftliche Funktion. Sie
besteht in der Nachbildung der Gesellschaft über mehrere Generationen. Bereits ab der
Grundschule werden Fähigkeiten und Einstellungen vermittelt, die für die Weiterentwicklung der
Gesellschaft unerlässlich sind.

Daher ist es auch unerlässlich, dass insbesondere die Grundschule eben dort angesiedelt ist, wo die
Schüler Ihren Lebensmittelpunkt haben. Besch war bis zur Gebietsreform eine eigenständige
Gemeinde. Der Wunsch der Bürger, die Grundschule zu erhalten, muss ernstgenommen werden.
Die Grundschule darf nicht einem vom Bürgermeister gesteuerten Zentralisierungswahn zum Opfer
fallen.

Wir, die AfD-Fraktion im saarländischen Landtag, stehen hinter den Bürgern von Besch und fordern
den Bürgermeister von Perl auf, sein Möglichstes zu tun, die Schule in Besch zu erhalten und den
Schulbetrieb so schnell wie möglich wiederaufzunehmen.

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