Der Brexit macht Luxemburg zum großen Gewinner

Etliche Firmen werden ihren Sitz von London nach Luxemburg verlegen, darunter auch Versicherungskonzerne, Banken und Fondgesellschaften. Luxemburg zählt bereits jetzt 140 internationale Banken. Luxemburg steht vor einem beispiellosen Expansionsprozeß in allen Bereichen. Die Bevölkerung wächst, jedoch nicht die Fläche des Landes und der Hauptstadt.

Im 100 Kilometer entfernten Saarbrücken hat man die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Dort setzt man nach wie vor auf eine „Frankreichstrategie“ und fürchtet sich vor dem Brexit, der aller Voraussicht nach das „Autoland Saarland“ in Mitleidenschaft ziehen wird. Eine enge Zusammenarbeit mit Luxemburg in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft wäre für das Saarland eine Alternative und zukunftsweisend.

Dies wird jedoch nur dann funktionieren, wenn eine attraktive gut vertaktete Bahnverbindung vorhanden ist. Die Erreichbarkeit Luxemburgs mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist äußerst unattraktiv. Es besteht lediglich ein halbwegs funktionierendes Busangebot. Eine Zugverbindung existiert nur über den Umweg Trier und ist von den Fahrzeiten absolut unattraktiv.

Die AfD-Fraktion fordert die Realisierung einer durchgehenden Bahnverbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg.
Hierfür würde sich anbieten:
a) Eine Neubaustrecke zwischen Merzig und Luxemburg und oder
b) Die Wiederaufnahme der Niedtalbahn über Dillingen – Thionville – Luxemburg.
Die Landesregierung ist gefordert, mit dem Bund, der Bahn sowie Luxemburg intensive Konsultationen mit dem Ziel der Realisierung der Projekte aufzunehmen.

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