Entlastungsfonds hinterfragen – Vielfachprüfungen beim LSVS überflüssig

Medienberichte der letzten Tage zu einem „Entlastungsfonds Kultur und Sport“ bei der Saarland Sporttoto GmbH haben sich in der heutigen Sitzung des Innenausschusses im Landtag zumindest weitgehend bestätigt. Klar scheint, dass es Beschlüsse des Aufsichtsrates zur Unterstützung von Trainern des Tischtennisbundes sowie der Einrichtung eines Bundesstützpunktes Tischtennis über einen in Summe sechsstelligen Betrag gab, die auch von der Rechtsaufsicht genehmigt wurden.

Presseberichte über eine Verwendung dieser Mittel zur Bezahlung von Spitzensportlern hingegen konnten nicht bestätigt werden, wurden aber auch nicht dementiert. „Die Tatsache, dass beim STTB gemäß den Veröffentlichungen der Presse niemand von Zufluss bzw. Verwendung dieser Mittel Kenntnis hat und auch eine Einrichtung eines Bundesstützpunktes vor 2024 gar nicht möglich sein soll, wirft erhebliche Fragen über die Verwendung dieser Mittel auf. Auch die grundsätzliche Problematik der Verwendung von Mitteln von Saartoto an den Gremien insbesondere des LSVS vorbei, ist nach unserer Ansicht nicht tragbar.“ sagte der AfD-Abgeordnete im Innenausschuss Lutz Hecker.

Weiterhin bekräftigte Hecker, dass eine weitere Beauftragung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Erstellung eines Gutachtens zu den Finanzen des LSVS durch die Rechtsaufsicht angesichts der Vielfalt der laufenden Prüfungen durch einen zusätzlichen vom LSVS beauftragten Wirtschaftsprüfer, durch die Staatsanwaltschaft und die vorgesehene durch den Rechnungshof nach Ansicht der AfD-Fraktion überflüssig sei, da die Ergebnisse all dieser Prüfungen der Rechtsaufsicht ja sowieso zur Kenntnis gegeben werden und ein Mehrwert zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar ist.

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