Dilettantisches Krisenmanagement um den LSVS

Die Hiobsbotschaften über die Situation des LSVS beschleunigen sich von Woche zu Woche. Der Öffentlichkeit wird häppchenweise die Wahrheit, wenn überhaupt, serviert. Blinder Aktionismus greift um sich, anstatt das weitere Vorgehen mit Bedacht, überlegt und juristisch abgesichert in die Wege zu leiten. Ein Sanierer wird auf Druck des Innenministeriums installiert, obgleich die finanzielle Lage des LSVS immer noch nicht analysiert wurde. Der Sanierer ist dann auch noch Sozius in der Rechtsanwaltskanzlei des Verteidigers des Präsidenten des LSVS. Abgesehen davon, dass dies standeswidrig ist, ist eine solche Beauftragung an Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen.

Nach der Beauftragung einer kostenintensiven Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durch den Innenminister wird nun ein Sanierer beauftragt, alles zu Lasten des Steuerzahlers, nur um Aktivitäten der Öffentlichkeit vorzutäuschen. Es liegen Jahresabschlüsse von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften des LSVS vor, die vom Präsidium des LSVS offensichtlich mangels Sachkenntnis nicht gelesen und umgesetzt wurden.
Unabdingbar ist, dass nun endlich der Landesrechnungshof tätig wird, zu dessen Aufgaben auch die Prüfung einer Körperschaft öffentlichen Rechts gehört. Vom Ausgang dieser Prüfung können weitere Maßnahmen abhängig gemacht werden.

Außerdem fordert die AfD-Fraktion im saarländischen Landtag, dass nun endlich der frühere Geschäftsführer des LSVS zu Wort kommt und aussagen darf. Ein „Maulkorb“ darf nicht verhängt werden, ansonsten ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss unvermeidlich sein wird.

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