Kirchenasyl – Getroffene Hunde bellen

Auf Antrag der AFD-Fraktion im saarländischen Landtag wurde das im Saarland praktizierte Kirchenasyl in der Landtagssitzung vom 16. 5. 2018 debattiert. Die Reaktion der katholischen Kirche ließ nicht lange auf sich warten. In guter alter Tradition, den „Schäfchen“ sagen zu müssen, was sie zu tun oder zu unterlassen haben, wurde an Pfingsten von der Kanzel herab gegen die AFD agitiert und die Gläubigen wurden aufgefordert, sich zu entscheiden, auf welcher Seite man zu stehen hat.

Zum Widerstand gegen einen angeblichen Ungeist des Hasses durch die AFD wird aufgefordert, ohne sich mit der Thematik auseinandersetzen zu wollen. Wer sich ungewöhnlich heftig gegen Kritik zur Wehr setzt, setzt sich dem Verdacht aus, dass die gegen ihn erhobene Kritik berechtigt war. Es gibt kein Recht der Kirchen, in Asyl und Flüchtlingsverfahren Entscheidungen zu treffen auch nicht in Härtefällen, wofür es eine staatliche Härtefallkommission gibt. Dem Staat obliegt das Gewaltmonopol nicht den Kirchen. Parteien, die hinter dieser staatlichen Ordnung stehen und für die Trennung von Staat und Kirche eintreten, zu denunzieren ist eine nicht zu akzeptierende Unart führender Kirchenvertreter.

Gleichwohl wird die AFD weiterhin den Dialog mit den Kirchen suchen.

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