SPD will Mietenstopp für das Saarland

Wenn überhaupt steigen im Saarland die Mieten äußerst moderat. In ländlichen Gebieten ist aufgrund eines besorgniserregenden Leerstands sogar ein Mietpreisrückgang zu verzeichnen. Gleichwohl befürwortet die SPD einen staatlich verordneten Mieten-Stopp und eine grenzenlose Ausuferung des sozialen Wohnungsbaus. In der Landeshauptstadt wurden bereits Quoten für den sozialen Wohnungsbau von der links-grünen Stadtratskoalition beschlossen. Eine Analyse über den tatsächlichen Wohnungsbedarf will man nicht in Auftrag geben. Es muss gebaut werden, was das Zeug hält. Bereits Erich Honecker hatte mit seinem grenzenlosen Wohnungsbau die DDR in den finanziellen Ruin getrieben. Auch in der DDR gab es einen Mieten-Stopp für private Vermieter, soweit es diese überhaupt noch gab, mit der Folge, dass keine Investitionen mehr getätigt wurden. Die Folgen konnte man dann nach dem Zusammenbruch der DDR besichtigen. Es scheint, dass die SPD die Wohnungsbaupolitik der DDR kopieren will.

Durch den Verordnungswahn in den letzten Jahren wie z.B. überzogener Brandschutz oder wahnwitzige Wärmedämmung und nicht zu vergessen die Nebenkostenerhöhungen aufgrund des EEG werden die Kosten getrieben. Dort muss angesetzt werden. Privatinvestoren müssen eine Rendite erzielen, sonst wird in Wohnungsbau nicht investiert.
Die AfD-Fraktion wiederholt, dass es in einem Land mit rückgehender Bevölkerungszahl grundsätzlich Wohnungsmangel nicht geben darf. Dem allgemeinen Trend zum Wohnen in der Stadt muss entgegengewirkt werden, indem das Wohnen im Umland und in den Dörfern wieder attraktiver wird. Hierzu gehört in erster Linie eine gute Nahverkehrsanbindung und flächendeckende Internetverbindung.

Durch die steigende Kriminalität in den Städten werden ohnehin Familien mit Kindern in absehbarer Zeit auf das Land ausweichen müssen. Dies wird zu einer Entspannung der Wohnungsmärkte führen, weshalb gewisse Studien über fehlenden Wohnraum nicht so ernst genommen werden sollten.

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