Das Saarland verliert junge gut ausgebildete Leistungsträger

Im Statistischen Jahrbuch wird aufgeführt, wie viele Saarländer in ein anderes Bundesland umgezogen sind. Bis auf Mecklenburg-Vorpommern verliert das Saarland an jedes andere Bundesland Einwohner. Die meisten an die wirtschaftsstarken Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern. Es liegt auf der Hand, dass die jungen gut ausgebildeten Saarländer wegen besseren Berufsaussichten und höheren Gehältern dort hinziehen. Das Land verliert also zukünftige Steuerzahler und geistige Kompetenz. Zurück bleiben die Alten, sozial Schwachen und Migranten, die vom Sozialstaat unterhalten werden müssen und damit zum Teil auch vom Land und den Kommunen.

Das Saarland hat insgesamt gesehen eine verheerende Wanderungsbilanz und steht damit wie so oft bei Statistiken an letzter oder vorletzter Stelle. All dies ignoriert diese Landesregierung, die weder einen „Masterplan“ für diese Entwicklung hat, noch hierüber gesellschaftsübergreifend diskutieren will. Man redet sich die Welt im kleinen Saarland schön. Selbst im Regionalverband mit der vergleichsweisen jüngsten Bevölkerung geht die Einwohnerzahl zurück, obwohl der Regionalverband seit 2015 mit der Flüchtlingswelle etliche Einwohner hin zu kamen.

Die AfD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, endlich tätig zu werden, indem eine ungeschminkte Bestandsaufnahme der Fakten erfolgt um Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Abwanderung muss gestoppt werden. Jungen Saarländern muss eine Perspektive im eigenen Land geboten werden.

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