AfD gegen Anwerbung von Pflegekräfte aus dem Ausland

Die saarländische Sozialministerin befürwortet das Anwerben von ausländischen Fachkräften in der Alten- und Krankenpflege, so zum Beispiel Personal aus Mexico. (SZ 6.6.2019) Die AfD zweifelt an der Qualifikation von sogenannten Fachkräften aus Entwicklungs- oder Schwellenländern. Es ist auch höchst unsozial und menschenverachtend Fachkräfte diesen Ländern zu entziehen. Es darf nicht sein, dass in diesen Ländern dann ebenso der „Pflegenotstand“ ausbricht.

Wenn das Saarland unter Fachkräftemangel in der Alten- und Krankenpflege leidet, müssen diese Berufe attraktiver werden in erster Linie durch eine angemessene Bezahlung und das eigene Potenzial muss gehoben werden. Im Saarland herrscht immer noch eine überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit, allein im Regionalverband Saarbrücken über 10 %. Tausende Migranten, die schon im Lande sind, werden alimentiert ohne einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen.

Wenn eine Regierung nicht in der Lage ist, aus diesem Potenzial Arbeitskräfte zu rekrutieren, ist dies eine Kapitulation vor überbordender Bürokratie und falsch verstandenen Zumutbarkeitsregeln. Ein weiterer Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland in den Pflegebereich darf nur die „Ultima-Ratio“ sein.

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