Kleine Anfrage: Borkenkäfer-Plage

LANDTAG DES SAARLANDES
16. Wahlperiode Drucksache 16/973
03.09.2019

A N F R A G E
des Abgeordneten Josef Dörr (AfD)
betr.: Borkenkäfer-Plage

Der Borkenkäfer hat im laufenden Jahr große Schäden im staatlichen Wald angerichtet. Im Vergleich zum Vorjahr gehen Forstexperten von einer Verdoppelung der Schadholzmenge aus. Das Saarland erleidet durch den Borkenkäferbefall Millionenschäden. Trockene und heiße Sommer begünstigen die Borkenkäferplage. Das saarländische Umweltministerium äußerte sich in der Saarbrücker Zeitung vom 26. August
2019 wie folgt: „ Die Aufgabe unserer Forstleute besteht derzeit vor allem darin, befallene Bäume möglichst schnell zu fällen und aus dem Wald zu holen. Das Saarland ist verantwortlich für den „Urwald vor der Stadt“ zwischen Saarbrücken und Quierschied.
Insbesondere im Netzbachtal bleiben seit Jahren umgestürzte Bäume liegen und versperren in sicherheitsgefährdeter Weise die Wanderwege.

Ich frage die Regierung des Saarlandes:
1. Wie ist die Aussage des Umweltministeriums zu werten, befallene Bäume
schnellstmöglich aus dem Wald zu holen vor dem Hintergrund, umgestürzte Bäume im Urwald vor der Stadt auf Jahre hinaus liegen zu lassen?
2. Begünstigt diese Unterlassung nicht den Borkenkäferbefall?
3. Gedenkt die Landesregierung vor dem Hintergrund des Borkenkäferbefalls „die Urwaldidee“ weiter beizubehalten

Ausgegeben: 04.09.2019

Download im PDF-Format: https://www.landtag-saar.de/file.ashx?FileId=12615&FileName=Af16_0973.pdf

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