Die Landesregierung ignoriert die Gefahren der Chemieplattform Carling

Ein Großbrand in einem Chemiewerk im französischen Rouen zeigt, welche Gefahren von diesen Chemiegroßanlagen für die Bevölkerung ausgehen. In unmittelbarer Grenznähe zum Saarland liegt die größte Chemieanlage, die Chemieplattform Carling mit den meisten Seveso-Anlagen. Im Gegensatz zu Cattenom werden die Gefahren, die von Carling ausgehen, von der Landesregierung kleingeredet.

Für den Fall einer vom Werk nicht mehr beherrschbaren Katastrophe erstellte die französische Seite einen Notfallplan, der nur für das französische Gebiet Geltung hat. Zuständig ist der Präfekt.

Bei der Erstellung dieses Notfallplans wurde das Saarland außer Acht gelassen. Der saarländische Umweltminister nimmt dies unwidersprochen hin.

Auch wird von saarländischer Seite akzeptiert, dass die Benzolmessstation, die das krebserregende Umweltgift messen kann, abgebaut wird. Ein weiteres Beispiel „höchst erfolgreicher Zusammenarbeit“ im Sinne der Frankreichstrategie der Landesregierung.

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