IHK: Saarland muss attraktiver werden

Die Industrie- und Handelskammer liegt mit ihrer Analyse des Zustandes unseres Bundeslandes völlig richtig. 2020 wird ein Schicksalsjahr. Es wird sich in diesem Jahr zeigen, ob das Saarland endgültig den Anschluss verliert oder ob wir mit anderen Wirtschaftsregionen mithalten können.

Entscheidend wird sein, die negative Bevölkerungsentwicklung zu stoppen. Junge Saarländer müssen nicht gezwungen sein, das Land zu verlassen, weil die Arbeitsbedingungen nicht stimmen. Die Regierung muss mit gutem Beispiel vorangehen und das Personal im öffentlichen Dienst ordentlich bezahlen.

Die AfD Fraktion im saarländischen Landtag unterstützt die Forderungen der IHK, die nun endlich im kommenden Jahr von der Landesregierung umzusetzen sind.

Ergänzend hierzu fordert die AfD eine Neuausrichtung der Frankreichstrategie mit einem Schwerpunkt der grenzüberschreitenden Wirtschaftsaktivitäten. Saarländische Handwerker dürfen in Frankreich nicht mehr behindert werden.

Die AfD fordert darüber hinaus von der Landesregierung die Erarbeitung einer Luxemburgstrategie als Grundlage für eine engere Zusammenarbeit sowie die Erschließung der Bahnstrecke Saarbrücken – Thionville Luxemburg. In einer intensiveren Zusammenarbeit beider Länder liegen für das Saarland ungeahnte Möglichkeiten.

Der Ausbau des Wissenschafts- und Forschungsstandort Saarland ist ebenfalls für Zukunftsfähigkeit des Landes unverzichtbar.

Die AfD Fraktion bezweifelt allerdings, dass die Landesregierung die Kraft aufbringen wird, im Jahre 2020 die Vorschläge der IHK umzusetzen.

Diese Regierung kann nur noch verwalten und das auch noch schlecht.

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