Unser Dorf hat Zukunft

Das wäre sehr wünschenswert. Im Saarland sieht die Lage leider anders aus. Immer weniger Ortschaften im Saarland beteiligen sich an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Dies liegt in erster Linie an der Tatsache, dass die Landesregierung die Probleme des ländlichen Raums nicht angeht. Die AfD Landtagsfraktion hatte in der gestrigen Pressemitteilung in 10 Punkten die Problematik des ländlichen Raums und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Landesregierung ignoriert die Probleme und sieht keinen Handlungsbedarf, einen neuen Landesentwicklungsplan für den Ländlichen Raum zu erstellen.

Die Landesregierung ist der Auffassung, mit höheren Preisgeldern die Akteure in den Dörfern motivieren zu können, an dem Wettbewerb wieder teilnehmen zu wollen. Dies ist eine infantile Denkweise und zeigt die „Blauäugigkeit“ des Ministeriums samt seines Ministers.

Engagement und Motivation werden gestärkt, wenn die Menschen vor Ort auch wieder was zu bestimmen haben. Deshalb tritt die AfD für die Stärkung der Ortsräte und Ortsvorsteher ein. Die Ortsvorsteher müssen wieder Bürgermeister werden, fordert der Fraktionsvorsitzende Josef Dörr.

Dass die Landesregierung 550.000 Euro an möglichen Mitteln des Bundes für das „Sonderförderungsprogramm Ländliche Entwicklung“ nicht ausgeschöpft hat, ist unverzeihlich. Dies mit der Kommunalwahl zu entschuldigen, ist ungeheuerlich und zeigt, wie im Saarland Parteiinteressen in die Ministerien hineinspielen, mit der Folge, dass dem Land und seinen Bürgern 550.000 Euro verloren gehen.

Wenn das Land und seine Kommunen berechtigterweise Hilfen vom Bund fordern, darf des nicht vorkommen, dass Förderprogramme von EU und Bund nicht ausgeschöpft werden.

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