Privatbahn Vlexx unzumutbar für das Saarland

Saar-Wirtschaftsministerin Rehlinger (SPD) lässt sich von Vlexx vorführen. Zugausfälle an einer Tour. Abgesperrte Toiletten. Zu wenig Personal. Wie lange ist das der saarländischen Bevölkerung noch zuzumuten?

Begründet werden die Missstände mit hohem Krankenstand und angespannter Personallage. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Das Personal wird unter unwürdigen Verhältnissen beschäftigt. Hoher Krankenstand ist oft ein Signal für schlechtes Betriebsklima. Offensichtlich werden die Fahrpreise auf Kosten des Personals mit dem Land ausgehandelt.

Die Wirtschaftsministerin muss nun handeln und zwar sofort. Die Verträge mit Vlexx müssen beendet werden. Die Strecken im Saarland müssen wieder von der Deutschen Bahn übernommen werden. Über die Wirtschaftsministerien hat der Staat bei der Deutschen Bahn, die immer noch zu 100 Prozent dem Staat gehört, einen weitaus höheren Einfluss. Private Bahnunternehmen schränken ungefragt Service und Leistung ein, wenn sich Bahnstrecken nicht voll und ganz in der Gewinnzone bewegen.

Die Landesregierung ist jedoch verpflichtet, einen funktionierenden ÖPNV und ausreichend Bahnstrecken aufrecht zu erhalten im Interesse der Zukunftsfähigkeit des Landes.

Die von Vlexx zu verantwortenden Zustände sind dem Image des Landes nicht zuträglich. Deshalb ist sofort zu handeln.

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