AfD entschieden gegen Erweiterung der petrochemischen Plattform Carling

Die Bevölkerung der Warndtregion wird schon seit Jahren durch die Chemiefabrik in Carling belästigt. Geruchsbelästigungen sind noch das kleinere Problem. Die Krebsrate in Saarland ist weitaus höher. Es ist nicht auszuschließen, dass Carling hierfür mitverantwortlich ist.

Deshalb ist eine Erweiterung der Chemieplattform mit saarländischen Interessen nicht zu vereinbaren. Der Hinweis auf die Möglichkeit der Einspruchseinlegung durch die Bevölkerung grenzt an Sarkasmus. Einwendungen durch die Bevölkerung werden von der französischen Seite in der Regel „abgebügelt“. Hier kann nur die politische Einflussnahme helfen. Der saarländische Umweltminister muss endlich seine Verharmlosungsstrategie aufgeben und Klartext reden.

Ebenso wie in Cattenom agiert die französische Seite nur nach der eigenen Interessenslage. Die Bedenken der Nachbarn, hier der Saarländischen, interessieren nicht im französischen Zentralstaat. Und gerade jetzt, wo die Landesregierung ständig damit beschäftigt ist, sich für die Grenzschließung zu entschuldigen, ist nicht zu erwarten, dass die Bevölkerung im Warndt unterstützt wird, sagt der Fraktionsvorsitzende Josef Dörr.

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