Chinesischer Batteriezellenhersteller investiert 2 Milliarden im Saarland

Auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Die saarländische Landesregierung jubiliert über den ersten größeren Ansiedlungserfolg seit Jahrzehnten. In der Tat muss das Saarland froh sein, eine Ansiedlung in dieser Größenordnung zu bekommen, bevor es zur Einführung von Euro 7 kommt. Die europäische Kommission zerstört bewusst und vorsätzlich die deutsche Automobilindustrie mit den bekannten Folgen des Verlustes von Hunderttausenden von gut bezahlten „Jobs“. Der weltweit angestrebte deutsche Wohlstand und die Mittelschicht werden ausgerottet. Deshalb bleibt uns gar nichts anderes übrig, chinesische Investoren willkommen zu heißen trotz der allgemein bekannten Gefahren, die aus „Fernost“ drohen. China machte sich bereits den überwiegenden Teils Afrikas zum Untertan. Das Seidenstraßenprojekt wird von Politik und Wirtschaft äußerst kritisch betrachtet. Der Kauf des griechischen Hafens Piräus seitens der Chinesen bietet China einen direkten Einfluss auf Europa. China geht gerade jetzt in Corona-Zeiten auf Einkaufstour in Deutschland. Es droht der Ausverkauf industrieller Betriebe.

In Kenntnis all dieser Gefahren haben wir im Saarland keine Alternative und müssen die Ansiedlung unterstützen, weil von der Bundesregierung nichts zu erwarten ist. Das Saarland wird seit 30 Jahren bei Ansiedlungen von Bundes oder Europabehörden und Unternehmen systematisch benachteiligt, sagt der Fraktionsvorsitzende Josef Dörr.

Die AfD-Fraktion legt allerdings Wert darauf, dass die Landesregierung den Fortgang des Projekts gemeinsam mit den Chinesen überwacht und dass europäische und deutsche Standards insbesondere im Arbeits- und Sozialbereich eingehalten werden. Das Saarland kann es sich nicht leisten, gut bezahlte „Jobs“ in der Automobilindustrie gegen Mindestlohnjobs einzutauschen.

Die AfD-Fraktion erwartet weiterhin insbesondere von der Wirtschaftsministerin unverzüglich mit Ford in Köln und Amerika über den Fortbestand des Werks in Saarlouis vor dem Hintergrund der Batteriefertigung zu verhandeln.

Close

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Weitere Informationen

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Schließen