5 nach 12 für den Automobilstandort Saarland

Ford hat sich bei der Elektromobilität für Köln und gegen Saarlouis entschieden. Die beabsichtigte Ansiedlung eines chinesischen Batteriewerks hat Ford nicht überzeugen können, Saarlouis für die Elektromobilität zu favorisieren.

Die Landesregierung hat versagt und konnte keine erfolgreiche Überzeugungsarbeit leisten, betont der Fraktionsvorsitzende der AfD-Landtagsfraktion, Josef Dörr.

Das ist auch kein Wunder. Weder die Wirtschaftsministerin noch der Ministerpräsident fanden bisher den Weg nach Detroit. Sie warteten bis sie gerufen werden. Nun ist die Entscheidung gefallen. Sie hätten sich ein Beispiel an Brandenburg nehmen sollen. Dort wurde um Tesla gekämpft. Ohne letztendliche Baugenehmigung wird in Windes Eile eine riesige Automobilfabrik gebaut. Das geht nur, weil die Landesregierung von Brandenburg mit Hilfe der Bundesregierung das Projekt massiv befördert.

Aber auch im Saarland ist von Unterstützung der Bundesregierung nichts festzustellen. Der Bundeswirtschaftsminister, ein Saarländer, macht große Sprüche, aber ansonsten ist nichts zu sehen. Als Saarländer hätte man erwarten können, dass ein Bundeswirtschaftsminister sich in Detroit für das Saarland einsetzt. Nach der „Trumpära“ sollen die Beziehungen ja nun besser sein.

Diese Landesregierung lässt den Betriebsrat von Ford allein mit der Bewältigung der Zukunftsängste. Es muss endlich eine Entscheidung her, wie es mit Ford Saarlouis weitergeht.

Die Landesregierung muss aus ihrer Lethargie erwachen.

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