Verkehrsentwicklungsplan ist unzureichend!

Nach 23 Jahren endlich ein neuer Verkehrsentwicklungsplan. Aber auch nur ein Plan. Es steht zu vermuten, dass dieser erst einmal in die Schublade gelegt wird. Mit der Umsetzung von Vorhaben lässt sich diese Verkehrsministerin immer viel Zeit, obwohl die Probleme im Saarland immer drängender werden.

Der Verkehrsentwicklungsplan ist aber auch unzureichend, behauptet der Fraktionsvorsitzende Josef Dörr.

Die AfD-Fraktion bemängelt insbesondere die Vernachlässigung grenzüberschreitender Verbindungen nach Frankreich und Luxemburg. Aufgrund der Grenzlage zu Frankreich und Luxemburg sind weitere Verbindungen in den Grenzraum wichtig um die zwangsläufigen Nachteile von Grenzregionen ausgleichen zu können. Die Verlängerung der Niedtalbahn nach Bouzonville aus dem VEP herauszunehmen, ist für die AfD nicht nachvollziehbar. Diese Strecke ist für eine schnelle Realisierung einer Bahnstrecke nach Luxemburg unverzichtbar. Damit hat sich die Landesregierung von einer baldigen Strecke nach Luxemburg verabschiedet.

Auch der weitere Ausbau der Saarbahn kommt zu kurz insbesondere was einen Ausbau nach Forbach angeht und die Anbindung der Universität des Saarlandes. Ein absolut provinzieller Zustand wird damit auf Jahrzehnte zementiert. Die Universität mit ihren Forschungseinrichtungen, Start-Ups, und den Scheer-Towern muss doch mit der Saarbahn an die Innenstadt und den Hauptbahnhof angeschlossen werden.

Die AfD-Fraktion erwartet eine zeitnahe Umsetzung des Plans insbesondere die Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecken.

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