ICE Verbindung Berlin – Paris muss über Saarbrücken geführt werden

Bahnchef Lutze verkündet: Ab 2024 soll die ICE-Sprinterbindung von Berlin nach Frankfurt bis Paris verlängert werden. Das darf nur über Saarbrücken erfolgen, fordert der Fraktionsvorsitzende der AfD Landtagsfraktion, Josef Dörr.

Das Saarland darf nicht von den großen europäischen Verkehrswegen abgehängt werden. Bekanntermaßen wird das Saarland seit Jahren von der Deutschen Bahn benachteiligt. Ursache ist, dass sämtliche Bahnchefs seit dem Börsengang nur noch betriebswirtschaftlich handeln und politische Notwendigkeiten wie Ausbau der Infrastruktur in benachteiligte Regionen außer Acht lassen. Die Bundesregierung lässt die Vorstände schalten und walten und schaut nur darauf, dass die Bahn so wenig Defizit wie möglich einfährt. Das ist auch der Grund, warum das deutsche Bahnnetz völlig veraltet ist im Vergleich zu Österreich oder gar der Schweiz.

Im deutsch-französischen Staatsvertrag von 1992 wurde die Gleichwertigkeit der Strecken von Frankfurt über Saarbrücken bzw. über Straßburg nach Paris vereinbart. Dies wird konsequent ignoriert unter den Augen von Landes- und Bundesregierung.

Diese Landesregierung, die sich auf die Fahnen schreibt das „französischste“ aller Bundesländer zu sein und die vor Jahren eine „Frankreichstrategie“ ins Leben gerufen hat, bleibt schon wieder untätig und schaut tatenlos zu, wie auch diese Strecke in die französische Hauptstadt am Saarland vorbeifährt. Die Wirtschafts- und Verkehrsministerin ist offensichtlich mit diesen Dingen überfordert.

Die AfD-Fraktion appelliert an den Bundesverkehrsminister, seinen Einfluss der Bahn gegenüber zu Gunsten des Saarlandes geltend zu machen. Insbesondere Bundeswirtschaftsminister Altmeier, ein Saarländer, ist nun gefragt.

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