Pressemitteilung zu Corona-Krediten und Schuldenbremse

Aus juristischer Sicht ist die Kritik an Aufnahme und Verwendung der Corona-Kredite leicht nachvollziehbar. Sie wäre auch aus politischer Sicht nachvollziehbar, wenn, ja wenn wir eine seriöse Währung hätten, wie früher die DM. Im neuen Euro-System aber wird künstliches Geld massenhaft und milliardenweise geschaffen, von Staaten geliehen (bzw. an Staaten verliehen, vorzugsweise an europäische Südstaaten), die damit ihre Infrastruktur sanieren und ihr Sozialsystem bezahlen.

In diesem System ist und wäre der Staat der Dumme, der sparsam wirtschaftet. Am Ende des Euro-Systems, das sich zwar für unvergänglich hält, es aber nicht ist, haben die einen gut gelebt und sie haben eine sanierte Infrastruktur und für die anderen, die sparsamen Staaten, gilt das Gegenteil – weil dann ein ausgeglichener Haushalt soviel wert ist wie einer mit Milliarden an Schulden, nämlich nichts.

Im Euro-System ist es auch für das Saarland ein Gebot der Vernunft, auch mit hohen Krediten für eine gute Infrastruktur und für ausreichend Soziales zu sorgen. Deshalb hat die AfD den Corona-Krediten zugestimmt, sagt Rudolf Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

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